Zitatsammlung

Johann Christoph Friedrich Schiller
 Dichter und Schriftsteller (1759 - 1805)

Adel ist auch in der sittlichen Welt. Gemeine Naturen zahlen mit dem, was sie tun, edle mit dem, was sie sind.
Auf den Bergen ist Freiheit! der Hauch der Grüfte steigt nicht hinauf in die reinen Lüfte.
Das schwere Herz wird nicht durch Worte leicht.
Das ärgste weiß die Welt von mir und ich kann sagen, ich bin besser als mein Ruf.
Die schönsten Träume von Freiheit werden im Kerker geträumt.
Dreifach ist der Schritt der Zeit: Zögernd kommt die Zukunft angezogen, pfeilschnell ist das Jetzt entflogen, ewig still steht die Vergangenheit.
Einfachheit ist das Resultat der Reife.
Es ist der Krieg ein roh gewaltsam Handwerk.
Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.
Es steht und fällt ein Volk mit seinen Frauen.
Keine Kriege werden zugleich so ehrlos und unmenschlich geführt als die, welche Religionsfanatismus und Parteihaß im Inneren eines Staates entzünden.
Leben heißt träumen, weise sein heißt angenehm träumen.
Nicht in die ferne Zeit verliere dich! Den Augenblick ergreife, der ist dein.
Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit.
Tote Gruppen sind wir - wenn wir hassen, Götter - wenn wir liebend uns umfassen. (aus 'die Freundschaft')
Wage du, zu irren und zu träumen! Hoher Sinn liegt oft im kind'schem Spiel.
Wohl dem, der gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann, und preiszugeben mit Würde, was er nicht retten kann.
 

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