Adel ist auch in der sittlichen Welt. Gemeine Naturen zahlen mit dem, was sie tun, edle mit dem, was sie sind. |
Auf den Bergen ist Freiheit! der Hauch der Grüfte steigt nicht hinauf in die reinen Lüfte. |
Das schwere Herz wird nicht durch Worte leicht. |
Das ärgste weiß die Welt von mir und ich kann sagen, ich bin besser als mein Ruf. |
Die schönsten Träume von Freiheit werden im Kerker geträumt. |
Dreifach ist der Schritt der Zeit: Zögernd kommt die Zukunft angezogen, pfeilschnell ist das Jetzt entflogen, ewig still steht die Vergangenheit. |
Einfachheit ist das Resultat der Reife. |
Es ist der Krieg ein roh gewaltsam Handwerk. |
Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt. |
Es steht und fällt ein Volk mit seinen Frauen. |
Keine Kriege werden zugleich so ehrlos und unmenschlich geführt als die, welche Religionsfanatismus und Parteihaß im Inneren eines Staates entzünden. |
Leben heißt träumen, weise sein heißt angenehm träumen. |
Nicht in die ferne Zeit verliere dich! Den Augenblick ergreife, der ist dein. |
Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit. |
Tote Gruppen sind wir - wenn wir hassen, Götter - wenn wir liebend uns umfassen. (aus 'die Freundschaft') |
Wage du, zu irren und zu träumen! Hoher Sinn liegt oft im kind'schem Spiel. |
Wohl dem, der gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann, und preiszugeben mit Würde, was er nicht retten kann. |