Auch der Baum, auch die Blume warten nicht bloß auf unsere Erkenntnis. Sie werben mit ihrer Schönheit aller Enden um unser Verständnis. |
Den seelischen Wert einer Frau erkennst du daran, wie sie zu altern versteht. |
Der Mensch - ein Exempel der beispiellosen Geduld der Natur. |
Der Satiriker ist ein Mann, der seines Lebens nicht sicher ist, weil er die Wahrheit zur Schau trägt. |
Der Welt Schlüssel heißt Demut. Ohne ihn ist alles Klopfen, Horchen, Spähen umsonst. |
Die Weltanschauungen mancher Menschen gleichen lächelnden Festungen. |
Die zur Wahrheit wandern, wandern allein. |
Einander kennenlernen heißt lernen, wie fremd man einander ist. |
Es gibt kaum eine größere Enttäuschung, als wenn Du mit einer recht großen Freude im Herzen zu gleichgültigen Menschen kommst. |
Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen fühlen, wenn jemand die Wahrheit sagt. |
Für mich gibt es nur ein Mittel, um die Achtung vor mir selbst nicht einzubüßen: fortwährende Kritik. |
Ich habe heute ein paar Blumen für dich nicht gepflückt, um dir ihr Leben mitzubringen. |
Jeder Mensch ist ein neuer Versuch der Natur, über sich ins Reine zu kommen. |
Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann. |
Lebe, wie du, wann du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben. |
Leben ist die Suche des Nichts nach dem Etwas. |
Man ist nicht dort zuhause, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern dort, wo man verstanden wird. |
Nirgends kann das Leben so roh wirken, wie konfrontiert mit edler Musik. |
Nur durch Schaden werden wir klug - Leitmotiv der gesamten Evolution. Erst durch unzählige, bis ins Unendliche wiederholte leidvolle Erfahrungen lernt sich das Individuum zum Meister über sein Leben empor. Alles ist Schule. |
Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet. |
Tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein. |
Vom Fleißigen ist immer viel zu lernen, doch zu beseligen vermag nur Größe. |
Von hundert, die von 'Menge' und 'Masse' reden, gehören neunundneunzig selbst dazu. |
Was du anderen zufügst, fügst du dir zu. |
Was ist das erste, wenn Herr und Frau Müller in den Himmel kommen? Sie bitten um Ansichtskarten. |
Wenn der moderne Mensch die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müsste, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Ungemessene steigen. |
Wenn Du einen besonders schönen Vogel findest und Du willst ihn behalten, dann laß ihn fortfliegen, wenn er zurückkommt, dann gehört er Dir, wenn er fort bleibt, wäre er nie Dein Vogel gewesen. |
Wer sich selbst treu bleiben will, kann nicht immer anderen treu bleiben. |
Wer vom Ziel nichts weiß, wird den Weg nicht finden. |