Alles, was sich zu lange hinschleppt, ehe es zu etwas nur irgend Sichtbarem wird, verliert an Interesse. |
Denken und Wissen sollten immer gleichen Schritt halten. Das Wissen bleibt sonst tot und unfruchtbar. |
Die meisten Menschen machen sich selbst bloß durch übertriebene Forderungen an das Schicksal unzufrieden. |
Die Sehnsucht nach wahrer Freundschaft und Liebe ist ein Vorrecht zarter und gebildeter Seelen. |
Die Vergangenheit und die Erinnerung haben eine unendlich Kraft, und wenn auch schmerzliche Sehnsucht daraus quillt, sich ihnen hinzugeben, so liegt darin doch ein unaussprechlich süßer Genuß. |
Diesseits des Meeres finde ich wohl nie so einen Ort wieder. |
Erkenntnis macht frei, Bildung fesselt, Halbbildung stürzt in Sklaverei. |
Es ist unglaublich, wieviel Kraft die Seele dem Körper zu leihen vermag. |
Gewiss ist es fast noch wichtiger, wie der Mensch sein Schicksal nimmt, als wie sein Schicksal ist. |
Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes. |
Humor ist der Schwimmgürtel auf dem Strom des Lebens. |
Ideen sind ja nur das einzig wahrhaft Bleibende im Leben. |
Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben. |
Mir kommt es immer vor, dass die Art, wie man die Ereignisse des Lebens nimmt, ebenso wichtigen Anteil an unserem Glück und Unglück hätte, als diese Ereignisse selbst. |
Nur der Wechsel ist wohltätig. Unaufhörliches Tageslicht ermüdet. |
Sprichwörter sind ein öffentlicher Unterstützungsverein für Leute ohne eigene Gedanken. |
Unterhaltung besteht meistens nicht darin, daß man selbst etwas Gescheites sagt, sondern daß man etwas Dummes anhören muß. |
Was in der Natur der Dinge liegt und das Schicksal herbeiführt, darüber wäre es töricht und unmännlich zugleich, seine Ruhe und sein inneres Gleichgewicht zu verlieren. |
Wirke auf andere durch das, was du bist! |
Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauer und tausend Gärtner. |
überall geht ein frühes Ahnen dem späteren Wissen voraus. |