Ankneipe zum Sommersemester 2008

von Philipp Greifenstein

Am letzten Wochenende, 11.-13. April 2008, empfingen wir Gäste und Freunde zur Ankneipe des gerade gestarteten Semesters.

Bereits am Freitagabend trafen wir uns in der gemütlichen Kellerbar unseres Hauses mit Philistern unserer Verbindung. Ein schöner Abend, der vor allem vom gegenseitigen Austausch bei einem Glas Wein oder Bier bestimmt war und von dem sicher so manche Geschichte noch länger in Erinnerung bleiben wird.bilda.jpgFrühling in Halle

Am Sonnabend schließlich fanden sich einige Bundesbrüder und Verbindungsphilister Michael Meier bereits 16 Uhr zu einem Vortrag von Bbr. Kolleck ein. Er berichtete über seine mehrjährige Arbeit in Vietnam, wo er im Endangered Primate Rescue Center für die Anleitung der Pfleger und die Pflege der dort befindlichen, schwer aussterbensbedrohten Primaten zuständig war. Ganz nebenbei bekamen wir Informationen über den Naturschutz in Vietnam, die Situation bedrohter Tiere – besonders über die 20 % der meistbedrohten Primaten der Welt, die in Vietnam vorkommen – und eine kleine Sozialstudie Vietnams vermittelt. Ein hervorragender Vortrag, der sowohl an Unterhaltsamkeit, als auch an akademischen Niveau Nichts vermissen ließ.

Um 19 Uhr fanden sich schließlich die Philister und die Aktivitas zur Ernsten Feier ein. Diese ist eine Andacht, die vor jeder offiziellen Kneipe des Hallenser Wingolfs obligatorisch für alle Bundesbrüder ist. Sie wurde diesmal von Philipp Greifenstein (Anm.: Autor dieses Textes) gehalten, der über Römer 12, 9-21 sprach. Thema war das Leben auf unserem Haus, die Vergebung und Nachsicht die wir im Alltag üben wollen und deren Bezug zur Auferstehung Jesu Christi.bildb.jpgKunst vor der Theologischen Fakultät

Nach dem Hissen der Fahne an der Fassade unseres Hauses trafen wir wiederum im Kneipsaal zusammen, um nun die Kneipfeier zu beginnen. Sowohl im offiziellen, als auch im inoffiziellen Teil, war eine durchweg disziplinierte, trotzdem ganz und gar nicht langweilige Stimmung zu beobachten. Schließlich klang der Abend bei dem einen oder anderen Bier gegen 2 Uhr langsam aus.

Am Sonntagmorgen machten sich die Aktiven und Philister auf zum Gottesdienst in der Pauluskirche. Der durchaus auf positiven Widerhall stieß, obwohl in der Kirche sibirische Temperaturgrade herrschten. Anschließend trafen wir uns zum Brunch auf dem Haus. Bald verließen uns die ersten Philister in Richtung Heimat und wir widmeten uns wieder dem traurigen Teil des Studentenlebens, dem Lernen.

Ein besonderer Dank gilt den angereisten Philistern Wolfgang Krämer (St51, H05), Friedrich-Gustav Winckler (Kö53 [Tü54] Gö55), Wolfgang Eloesser (Bg60, Mz62, Kg71, B98), Jens Wildberg (G95, H02) mit Lebensgefährtin und Volker Jansen (HEph04), sowie allen Ortsphilistern, unserem Bundes-x Martin Fehrmann (E03, H08) und allen (In-)Aktiven.

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Zuletzt bearbeitet am: Dienstag, 15. April 2008 18:41

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